Am 20. Mai 2026 war Tobias Franke, Botschaftsrat und Leiter der Abteilung Politik, Presse und Information der Delegation der Europäischen Union für die Schweiz, zu Gast im Freifach Politik. Vor dem Gespräch führten zwei Schülerinnen ihn über die Schulanlage – besonders die Klosterkirche hatte es dem Gast angetan.
Franke begann mit einer Präsentation und einer klaren Aussage: Die Schweiz und die EU stehen sich sehr nahe. Rund 60 Prozent des Schweizer Aussenhandels entfallen auf die EU – ein Vielfaches der Anteile der USA und Chinas. Täglich werden Waren und Dienstleistungen im Wert von fast zwei Milliarden Euro gehandelt. Umgekehrt ist die Schweiz mit sieben Prozent des Aussenhandels die viertwichtigste Handelspartnerin der EU.
Die kleine Zahl der Teilnehmenden erwies sich als Glücksfall: Gemeinsam sass man an einem grossen Tisch und diskutierte auf Augenhöhe über die Auswirkungen aktueller Initiativen. Die Chatham-House-Rule, nach der Inhalte weitergegeben werden dürfen, nicht aber die Identität oder Zugehörigkeit der Personen, die sie äussern, schuf dabei einen vertraulichen Rahmen für einen offenen Austausch.




