Der Auftakt: Anreise und Basler Schnitzeljagd
Schon bald nach der Abfahrt in Baden am Montagmorgen, dem 22. September 2025, befand sich die Klasse F1 im Interregio Richtung Basel SBB. Die Vorfreude auf das bevorstehende Klassenlager war greifbar. Basel, eine der faszinierendsten Metropolen der Schweiz, bot den idealen Rahmen, um sowohl die Stadt als auch uns gegenseitig von ganz neuen Seiten kennenzulernen. Die geografische Lage im Dreiländereck, geprägt durch die unverkennbare «Basler Mentalität» sowie Einflüsse aus dem südbadischen Raum und dem Elsass, versprach von Beginn an Weltoffenheit und Vielfalt.
Nach der Ankunft im modernen Hostel, dem Basel Backpack an der Dornacherstrasse – ideal gelegen nur zehn Minuten vom Bahnhof entfernt –, starteten wir direkt in das erste grosse Abenteuer: eine packende Schnitzeljagd in Teams durch die Basler Altstadt. Ausgestattet mit der BaselCard erkundeten die Schülerinnen und Schüler geschichtsträchtige Gassen, Plätze und den eindrucksvollen Rhein. Am späteren Nachmittag bezogen die Schülerinnen und Schüler ihre Zimmer und machten Bekanntschaft mit der hauseigenen Katze, dem guten Geist des Hauses. Zur Freude der jungen Erwachsenen weilte eine weitere Schulklasse der Kanti Wettingen im Backpack. Nach einem gemeinsamen Abendessen liess eine Gruppe den Abend mit einem stimmungsvollen Programm ausklingen. Die Make-it-Meme-Runden waren «der Brüller».
Vielfältige Entdeckungen: Zoo, Tinguely-Museum, Kino
Der Dienstag stand ganz im Zeichen von Natur, Kunst und Kultur. Nach einem stärkenden Frühstück führte unser Weg direkt in den Basler Zoo. Ausgerüstet mit einem kreativen Fotoauftrag begaben sich die Jugendlichen auf Entdeckungsreise durch die Tierwelt. Anschliessend widmeten sich die Gruppen während ihrer Freizeit spezifischen Schwerpunkten wie der Architektur, Kunst im öffentlichen Raum oder der historischen Altstadt. Den krönenden Abschluss dieses ereignisreichen Tages bildete ein gemeinsamer Kinobesuch im kult.kino. Der Film «The Roses» (dt. «Die Rosenschlacht») sorgte für viele Lacher aber auch ernste Stimmung – wobei die Popcorn-Tüten entweder nervös raschelten oder schwiegen.
Auch der Donnerstag hielt kulturelle Höhepunkte bereit: Nach einer kurzen Fahrt mit dem Tram tauchten wir im Tinguely-Museum in die faszinierende Welt der kinetischen Kunst ein. Die spielerischen und kuriosen Maschinen Jean Tinguelys faszinierten die gesamte Klasse und boten reichlich Gesprächsstoff für den anschliessenden Bummel durch die Stadt.
Grenzerlebnis in Lörrach: LaserTag und deutsche Nachbarschaft
Für viele Schülerinnen und Schüler war der Ausflug am Mittwoch über die Landesgrenze hinaus ins deutsche Lörrach ein absolutes Highlight. Mit der S-Bahn ging es am Morgen direkt dorthin. Im Lazerfun massen sich die Teams in drei spannenden Runden LaserTag, bei denen Taktik, Schnelligkeit und Teamgeist gefragt waren. Dass ihr Klassenlehrer Herr Spinella als haushoher Gewinner aus den Runden hervorging, sorgte bei den Jugendlichen für Überraschung.
Das Mittagessen wurde von der Klasse selbst organisiert. Im Tenmanya erwarteten uns zwei riesige, gedeckte, runde Tische. Und dann hiess es zur Freude der Jugendlichen: „All you can eat!” Das gemeinsame Schlemmen tat gut. Anschliessend hatten die Schülerinnen und Schüler noch etwas freie Zeit, in der sie einkaufen gehen, eine Eisdiele oder ein Café besuchen konnten, bevor es am späten Nachmittag per Zug wieder zurück an den Rhein ging.
Sweet Home
Der Freitag begann mit dem obligatorischen Zimmeraufräumen und Packen im Hostel. Nach einer letzten kurzen individuellen Freizeit und dem Mittagessen traten wir am frühen Nachmittag den Heimweg an. Pünktlich um 14:27 Uhr kam der Zug wieder in Baden an – mit im Gepäck unzählige Erinnerungen, gestärkte Freundschaften und neue Perspektiven auf eine der lebendigsten Städte unseres Landes.
Ein herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern für ihre Verlässlichkeit, ihren tollen Einsatz und die positive Stimmung während der gesamten Woche. Das Klassenlager wird der F1 und den Begleitpersonen noch lange in bester Erinnerung bleiben!









