Der Einladung des Freifachs Politik sind einerseits sechs Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker sowie rund 100 interessierte Schülerinnen und Schüler gefolgt. In einer gut besuchten Cafeteria konnten die Schülerinnen und Schüler Angel Oksaide (SVP), Jan Stocker (Junge SVP), Yusuf Övünç (Jungfreisinnige), René Bünter (Junge Mitte), Julian Röpke (Junge Grüne) und Nika Jennie (Juso) bei der Diskussion erleben. Moderiert wurde das Podium von Niklas Ebner und Fabio Blasevic, zwei Teilnehmern des Freifachs Politik.
Die Diskussion wurde mit der Frage eröffnet, wer aus dem jungen Publikum überhaupt noch SRG-Inhalte konsumiert. Dies wurde durch eine interaktive Mentimeter-Umfrage ermittelt. Die Ergebnisse sprachen für sich: Rund 50 % der Anwesenden konsumieren laut eigenen Angaben selten bis nie SRG-Inhalte. Mit diesem Stimmungsbild war die Diskussion sogleich lanciert.
Die Podiumsteilnehmenden lieferten sich eine hitzige Diskussion rund um die Fragen: Wie gross und wie gut finanziert sollte die SRG sein, damit sie als vierte Gewalt in der Schweizer Demokratie ihren Auftrag erfüllen kann? Gehören Unterhaltung und Kultur zum Kernauftrag der SRG, und inwiefern verbindet sie damit die Schweizer Gesellschaft? Kann und sollte die SRG effizienter arbeiten? Muss die SRG mehr einer Marktlogik von Angebot und Nachfrage unterworfen werden.
Das Podium wurde mit einige Fragen aus dem interessierten Publikum beendet, zu denen die Teilnehmenden Stellung nehmen konnte.
Auch wenn sich die Podiumsteilnehmenden inhaltlich nicht einig wurden, so waren sie es doch in einem Punkt: Egal ob Pro oder Contra SRG-Initiative, wichtig sei, dass junge Menschen an die Urne gingen.
Autor: David Moser für das Ergänzungsfach Politik
