Am Donnerstag, 26. Februar 2026, konnten die Schülerinnen und Schüler der Kanti Wettingen Politik live erleben: Das Freifach Politik hatte sechs Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker zu einer Podiumsdiskussion über die SRG-Initiative eingeladen, über die am 8. März abgestimmt wurde. Rund 100 interessierte Schülerinnen und Schüler folgten der Einladung und erlebten in der gut besuchten Cafeteria Angel Oksaide (SVP), Jan Stocker (Junge SVP), Yusuf Övünç (Jungfreisinnige), René Bünter (Junge Mitte), Julian Röpke (Junge Grüne) und Nika Jennie (Juso) im politischen Schlagabtausch. Moderiert wurde das Podium von Niklas Ebner und Fabio Blasevic, zwei Teilnehmern des Freifachs Politik.
Zum Auftakt ging es um die Frage, wer aus dem jungen Publikum überhaupt noch SRG-Inhalte konsumiert. Eine interaktive Mentimeter-Umfrage lieferte ein deutliches Stimmungsbild: Rund 50 Prozent der Anwesenden gaben an, selten bis nie Angebote der SRG zu nutzen. Damit war die Diskussion lanciert.
Auf dem Podium wurde engagiert darüber debattiert, wie gross und wie gut finanziert die SRG sein sollte, damit sie ihren Auftrag in der Schweizer Demokratie erfüllen kann. Gehören Unterhaltung und Kultur zu ihrem Kernauftrag? Welche Rolle spielt die SRG für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Könnte und sollte sie effizienter arbeiten? Und in welchem Mass soll sie sich an der Marktlogik von Angebot und Nachfrage orientieren?
Zum Abschluss erhielt das Publikum das Wort. Mehrere Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, eigene Fragen an die Podiumsteilnehmenden zu richten und deren Positionen noch einmal auf den Prüfstand zu stellen.
Auch wenn sich die Podiumsteilnehmenden inhaltlich nicht einig wurden, herrschte in einem Punkt Konsens: Unabhängig davon, ob man die SRG-Initiative befürwortete oder ablehnte, sei es wichtig, dass junge Menschen ihre politischen Rechte wahrnehmen und an die Urne gehen.
