Das Freifach Theater zerlegt, verwandelt und «verschillert» die «Jungfrau von Orleans» – und fragt mit zwei Johannas, Musik und viel Spielfreude danach, was Hoffnung bedeuten kann, wenn Veränderung dringend nötig ist. Die Produktion in Zahlen:
4 Aufführungen: am Freitag, 13. März, Premiere um 19:30, Samstag, 14. März um 19:30, Dienstag, 17. März um 18:00. Mittwoch, 18. März um 18:00
47 Besprechungen der künstlerischen Leitung Eva Welter und Anouk Gyssler – am Tisch, auf dem Boden, im Zug, im Wald, spätabends mit dem Fahrrad auf einer Kreuzung angehalten, auf dem Bänkli hinter den Westschöpfen
18 SchülerInnen auf der Bühne: Babette Stemmler (G3G), Caroline Hauser (G4H), Cendrine Grütter (G4C), Charlie Lingg (G3F), Dunia Lüscher (G4F), Ema Balinisteanu (G3D), Enya Portmann (F3D), Indiana Nahoon Huntley (ehemals G4A, Jael Sekinger (G4F), Julia Erne (FMD), Lina Hochstrasser (F3A), Liv Bachmann (G4B), Marina Fellner (G4A), Noelia Oberacher (ehemals G4B), Noemi Guhl (G4B), Rebecca Scholler (G4B), Sophia Brennwald (F3E), Vinícius Gonçalves Canci Schu (ehemals G4A)
19 verschiedene Szenen, die aus Friedrich Schillers Originalstück «Johanna von Orleans» entwickelt und dann sprachlich verschillert wurden
17 Einkäufe von Caroline Hauser (G4H), Verantwortliche für Snacks und Sozialarchitektur
14 Klassenreservationen – darunter Deutschklassen (danke an die Fachschaft Deutsch!), alle SchülerInnen vom BTHE und FTHE1, die teilweise auch an Proben und Durchläufen zugegen waren und dezidiertes Feedback gegeben haben, ebenso das Ensemble vom Freifach Theater Alte Kanti Aarau (danke an Andrea Santschi!)
13 Abend- und Wochenendtermine, an denen die SchülerInnen sich freiwillig engagiert haben, darunter auch bereits 1 Probensamstag im Herbst
11 Besprechungen mit dem Dramaturgieteam, bestehend aus den langjährigen TheatermitarbeiterInnen Babette Stemmler (G3G), Julia Erne (FMD), Vinícius Gonçalves Canci Schu (ehemals G4A)
9 Einsätze als technischer Dienst von Theo Grand (ehemals Laura, G4A 23/24)
7 vorbereitende Texte von SchülerInnen: Warum brauchen wir heute eine Johanna? (Kurze Antwort: Weil wir Hoffnung mehr denn je brauchen. Und Hoffnung ist ein aktiver Akt, kein Zustand!)
6.75 Songs – vom Volkslied über Marina Fellners Experimente bis zum Popsong
2 Zuständige für das Musikkonzept: Djamal Moumene (Gitarren- Instrumentalunterricht KSWE) und Marina Fellner, also insgesamt 2 Marina Fellners (siehe «auf der Bühne») danke euch!
4 Instrumente: Cello (Charlie Lingg), Klavier (Sophia Brennwald), E-Gitarre (Marina Fellner) und Stimme (Noelia Oberacher)
1,5 Bühnenbilder*innen: Jana Meyer mit Hilfe von Noemi Guhl (G4B)
1,5 Kostümbildner*innen: Alix Stoll (ehemals G4B 24/25) und Noemi Guhl (G4B)
1 Zuständiger für Reservationen Eventfrog: Lukas Baer
3 Schwestern…
2 verschiedene Johannas – die erste tot und wird plötzlich wieder lebendig, aber sie entscheidet sich aus Enttäuschung über die feige, veränderungsunwillige Gesellschaft gegen das erneute Amt der Johanna (Marina Fellner). Das ist die Chance für die zweite, sich zu beweisen (Lina Hochstrasser)…
2 Trauerzüge, einmal draussen auf der Gasse, einmal drinnen im ThiK
2 Liebesgeschichten – eine nur noch eine Hülle ihrer selbst (Königspaar), die andere verhindert (Johanna und Lionel)
2 Königinnen: Einmal Rebecca Scholler, und dann total spontan Jonathan Pollnau, der uns eines Tages einfach im Proberaum besuchen kam und nur zwei Tage später schon auf der Bühne stand, um die wegen Krankheit ausgefallene Rebecca zu vertreten. Danke Jonathan, für deinen grossartigen und engagierten Einsatz!
2 Schülerinnen, die das erste Mal ausprobiert haben, wie es ist, Regie zu führen und die eigenen KollegInnen anzuleiten – und auch selbst eine Szene geschrieben haben: Babette Stemmler (G3G), Julia Erne (FMD)
2 Transporte vom Hausdienst: Requisiten, Kostüme, Werkzeuge, stapelweise Papier und Liegengebliebenes. Merci!
2 Fotografen: Roland Herzog und Sarantos Mougiakos (G4E) – danke für die tollen Fotos!
1 grossartiger Spielort: Das ThiK Baden, das uns wiederum mit offenen Armen empfangen hat – allen voran Nadine und Nik Tobler.
1 Lukas Binggeli, der sich als Mitglied der Schulleitung jederzeit für die Anliegen des Freifach Theaters eingesetzt hat – wir sind sehr dankbar!
1 Bahre, ausgeliehen beim Theater Klingnau – danke.
1 Flyer und Plakat von Eliana Simdorn (FMF), fachkundig betreut von David Stamm – danke euch beiden.
1 Helm, entworfen und in 58 Stunden von Hand gehäkelt von Julia Erne
1 Türsteher und Publikumsleiter Raphael Corboz (FMF), der die über hundert ZuschauerInnen jeden Abend vor dem ThiK empfangen und nach der Szene mit dem Trauerzug sicher wieder ins Innere des Theaters begleitet hat – merci.
198 Spezial-Merci!


