Am 25. und 26. Juni durften die Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler der Kantonsschule Wettingen ihren Erfolg feiern. Unter dem warmen Applaus von Angehörigen und der Schulgemeinschaft, der Lehrpersonen und Schulleitung wurden in der angenehm kühlen Klosterkirche 120 Sonnenblumen, 370 Rosen sowie ebenso viele Abschlusszeugnisse verteilt. Der Rektor, Paul Zübli, führte mit Humor durch den Anlass und amtete zudem bei der Zeugnisübergabe souverän als Blumenträger und Rektor für alles. Der Gemeindeammann Markus Haas sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Wettingen, der Schulkommission, des Erziehungsrates und des Ehemaligenvereins beehrten den Anlass ebenfalls.
Die folgenden Schülerinnen und Schüler wurden für besondere Leistungen ausgezeichnet:
Fachmatur:
1. Platz: Silja Haller, Fachmatur Pädagogik
2. Platz: Liara Fejzuli, Fachmatur Soziale Arbeit
3. Platz: Antares Pandolfo, Fachmatur Gestaltung und Kunst.
Gymnasium:
1. Platz: Cédric Cattin, G4
2. Platz: Lisa Steger, G4
2. Platz: Seraina Leonie Maag, G4
2. Platz und beste Prüfung im Schwerpunktfach Wirtschaft: Myles Willeke, G4
Beste Prüfung im Schwerpunktfach Wirtschaft: Myles Willeke
ExPri/Preis des Ehemaligenvereins: Anna Lena Van Petegem für ihr soziales Engagement
Die Abteilungslehrpersonen verabschiedeten ihre Klassen mit persönlichen und warmherzigen Worten. Es war spürbar, dass es ihnen ein Anliegen ist, ihre Schülerinnen und Schüler gut zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern. Die verschiedenen hochstehenden musikalischen Beiträge der Schülerinnen und Schüler umrahmten den Anlass auf eindrückliche Weise. So interpretierten Indiana Huntley (Saxophon) und Leandro Ciaffone (Klavier) «In a Sentimental Mood» von Duke Ellington und brachten damit etwas zum Ausdruck, das – wenn auch nicht in Worte zu fassen – dennoch spürbar war.
Besonders eindrücklich waren die eloquenten, überraschenden und durchaus auch pointierten Abschlussreden der Schülerinnen und Schüler. In ihnen kam immer wieder zum Ausdruck, dass sie ihre Zeit an der Mittelschule – im positiven Sinn – als prägend empfunden haben. Nebst den fachlichen Lerninhalten sind sie auch als Schulgemeinschaft zusammengewachsen, haben sich persönlich weiterentwickelt und sich gegenseitig unterstützt. Gemeinsame Erlebnisse wie das SoNaFe/Sommernachtsfest, kulturelle und sportliche Anlässe, Spezialwochen und Fördergefässe wurden immer wieder als Teil der gemeinsamen KSWE-Identität erwähnt. Und wenn wir schon bei den Merkmalen der Schule sind: An die Qualität des Mensa-eigenen Linsendals scheint kein anderes heranzureichen... Unter anderem verdankten die jugendlichen Rednerinnen und Redner auch dem Team des Hausdienstes und des Sekretariats. Dank ihrer Arbeit konnten die 490 Blumen und Abschlusszeugnisse tatsächlich vor Ort übergeben werden.
Wenn eine Schule den Raum bieten kann, damit die Schülerinnen und Schüler ihre ganz eigenen Begabungen und Qualitäten entfalten können, und dies von ihnen auch so wahrgenommen wird, dann ist die Schule auf dem richtigen Weg.






