Es war die Vielfalt an Ideen und Ausdrucksformen, die die Besuchenden der diesjährigen Abschlussausstellung des Schwerpunktfachs «Bildnerisches Gestalten» begeisterte. Von audiovisuellen Skulpturen über klassische Ölmalerei bis hin zu Happenings und immersiven Installationen war alles vertreten. Darin entfalteten sich ganz persönliche Geschichten und Perspektiven – etwa in der Befragung der eigenen Grossmutter, in der Auseinandersetzung mit dem Schicksal Rojavas oder auch in einer elementaren Urwalderfahrung im stillen Örtchen.
Unter dem Titel «Resonanz» präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Abschlussarbeiten der Öffentlichkeit. Ausgangspunkt für die gestalterische Arbeit war jeweils ein selbst gewähltes Werk der Kunstgeschichte. Davon ausgehend entwickelten die Lernenden ein eigenes Thema und fanden dafür ihre ganz persönliche künstlerische Ausdrucksform.
Was aber bedeutet Resonanz in der Kunst? Für manche sprang der Funke bei der Begegnung mit einem Werk über und setzte etwas Eigenes in Bewegung. Andere beschäftigten sich mit dem Moment der Resonanz selbst und machten ihn in ihren Arbeiten erfahrbar. So entstanden Werke, die auf ganz unterschiedliche Weise mit ihren Vorbildern in Beziehung traten und zugleich weit über diese hinausführten.
Einen passenden Rahmen dafür bot einmal mehr die Galerie im Gluri Suter Huus im historischen Zentrum von Wettingen. Die Ausstellung brachte die Arbeiten aus dem schulischen Kontext hinaus und ermöglichte den jungen Kunstschaffenden eine Begegnung mit der Öffentlichkeit – ein wertvoller Kontakt zur Welt ausserhalb der Klostermauern. Begleitet wurde die Ausstellung von der neuen Kuratorin der Galerie, Catrina Sonderegger; zur Eröffnung richtete Philippe Rey, Präsident der Kulturkommission Wettingen, Begrüssungsworte an die Anwesenden.
Simone Nyffeler und David Stamm begleiteten die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg von der ersten Auseinandersetzung mit einem Werk der Kunstgeschichte bis zur eigenen Abschlussarbeit.











